Ist Aubergine verträglich?
Wissenschaftlicher Intoleranz- & Nährwert-Check für Allergiker und Reizdarm-Betroffene
Auberginen gehören zu den Nachtschattengewächsen und weisen einen hohen natürlichen Gehalt an Histamin und biogenen Aminen auf (SIGHI 2). Bei Histaminose sollten sie gemieden werden.
Verträglichkeits-Ampel nach Unverträglichkeit
Enthält Histamin oder setzt es im Körper frei – kann z. B. Hautrötungen, Kopfschmerzen oder Bauchgrummeln auslösen.
Von Natur aus frei von Milchzucker.
Wenig Fruchtzucker bzw. gutes Verhältnis zu Traubenzucker – sehr bekömmlich.
Von Natur aus glutenfrei.
Schont den Darm und bildet kaum Gase – auch bei Reizdarm sehr gut geeignet.
Nährwerte pro 100 g
Gut zu wissen & Praxis-Tipps
- Sehr kalorienarm (25 kcal / 100 g) und ballaststoffreich
- Von Natur aus glutenfrei, laktosefrei und in normalen Mengen Low-FODMAP
- Hoher nativer Histamingehalt (SIGHI 2) – typischer Auslöser für Flush, Herzrasen und Magenkrämpfe
- Enthält Solanin – immer vollreif verzehren und niemals roh essen
- Beste histaminarme Alternative: Zucchini (SIGHI 0)
Besser verträgliche Alternativen zu Aubergine
Alle 118 Lebensmittel ansehen →Gurken bestehen zu 96 % aus Wasser und sind extrem allergenarm, histaminfrei und Low-FODMAP.
Zucchini ist der König der bauchfreundlichen Küche: komplett histaminarm (SIGHI 0), Low-FODMAP, extrem säurearm und leicht verdaulich.
Karotten (Möhren) sind universell verträglich: histaminarm (SIGHI 0), Low-FODMAP, säurearm und reich an Beta-Carotin.
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